Wohngruppen

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Heilpädagogische Wohngruppen

Jede unserer drei Wohngruppen bietet Platz für neun Mädchen und Jungen.

  • Als Teil des vielfältigen Hilfeangebotes übernehmen die heilpädagogischen Wohngruppen die stationäre Betreuung von Kindern und Jugendlichen.
  • Die Gruppen Michael, Cäcilia und Elisabeth befinden sich im Hauptgebäude des Sozialpädagogischen Zentrums in der Regensburger Altstadt in unmittelbarer Nähe des Arnulfsplatzes.
  • Die Kinder werden durch ein Team von 5-6 pädagogischen Fachkräften betreut. In einem Bezugserziehersystem übernimmt eine Betreuerin eine herausgehobene, persönliche Verantwortung für einzelne Kinder.
  • Den Wohngruppen steht ein psychologischer Fachdienst beratend zur Seite.

Aufnahme

  • Aufgenommen werden Kinder und Jugendliche, die in ihrer emotionalen oder sozialen Entwicklung in einer Weise beeinträchtigt sind, dass sie für eine positive Weiterentwicklung eine durchgängige heilpädagogische Betreuung benötigen
  • Aufgenommen werden Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 4 und 15 Jahren.
  • Regelmäßige Kontakte der Kinder und Jugendlichen zu deren Familien sind ein wichtiger Teil unserer Arbeit
  • Voraussetzung für eine Aufnahme ist der Besuch einer Schule bzw. einer Fördermaßnahme oder eines Ausbildungsplatzes
  • Nicht aufgenommen werden erheblich geistig-, körperlich- oder sinnesbehinderte Kinder.
  • Eine Aufnahme in eine heilpädagogische Wohngruppe ist grundsätzlich nur dann möglich, wenn das zuständige Jugendamt eine solche Maßnahme beantragt und unterstützt

Kosten

Die Maßnahme wird von Seiten der Jugendämter durch ein kostendeckendes Entgelt finanziert.

Öffnungszeiten

Die stationären Wohngruppen sind an 365 Tagen im Jahr geöffnet. Familienkontakte werden individuell vereinbart und sind an bis zu drei Wochenenden im Monat möglich.

In den Ferien ist die Teilnahme an Ferienmaßnahmen und Projekten der Gruppen verbindlich. Einen Teil der Ferien können die Kinder nach Absprache zu Hause verbringen.

Arbeitsfelder und Ziele

Soziales Lernen

  • Wir wollen den Kindern helfen, in einer positiven Gruppenatmosphäre Vertrauen in sich und andere zu entwickeln, Konflikte friedlich zu lösen und Freude an zwischenmenschlichen Beziehungen zu erleben.
  • Die gemeinsame Gestaltung von Alltag und Festlichkeiten in einer freundlichen Umgebung soll den Kindern und Jugendlichen Geborgenheit vermitteln.
  • Die erlebnispädagogisch ausgerichteten Gruppenwochenenden vertiefen das Gruppengefühl.
  • Die Kinder und Jugendlichen sollen lernen, ihre Interessen und Fähigkeiten in einer vielseitigen, kreativen und sportlichen Freizeitgestaltung zu entwickeln. Dazu gehört auch die Nutzung vielfältiger öffentlicher Angebote in der Stadt Regensburg und der näheren Umgebung.

Schulbegleitende Förderung

  • Während der festen Lernzeiten werden die Kinder intensiv und individuell gefördert.
  • Sie sollen lernen, Schwierigkeiten anzunehmen und diese zu bewältigen. Geeignete Arbeitstechniken werden aufgebaut.
  • Die pädagogischen Fachkräfte halten durch regelmäßige Gespräche Kontakt zu den Lehrern.
  • Jugendliche werden bei der Lehrstellensuche aktiv unterstützt.
  • Ein regelmäßiger Austausch mit Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen wird gepflegt.

Elternarbeit

  • Mit den Eltern suchen wir eine intensive Zusammenarbeit während des gesamten Betreuungszeitraumes. Dazu finden regelmäßige Gespräche statt, in denen Probleme besprochen und Ziele gemeinsam vereinbart werden.
  • Wir unterstützen die Eltern dabei, schrittweise wieder mehr Verantwortung für ihre Kinder zu übernehmen.
  • Kinder und Jugendliche werden entsprechend ihres Entwicklungsstandes zunehmend in diese Gespräche einbezogen.

Klärung der weiteren Perspektive

  • Unser erstes Ziel ist es, die bei uns betreuten Kinder und Jugendlichen mit ihren Familien soweit zu fördern, dass eine Rückkehr in die Familie möglich wird.
  • Zur Unterstützung einer solchen Rückführung können wir auch eine Weiterbetreuung in einer Heilpädagogischen Tagesgruppe anbieten.
  • Ist die angestrebte Rückkehr in die Familie langfristig nicht möglich, bereiten wir die Jugendlichen intensiv auf eine selbständige Lebensführung vor.
  • Bei einem entsprechenden Entwicklungsstand können Jugendliche ab einem Alter von etwa 17 Jahren in das Betreute Jugendwohnen wechseln.